Über mich
Fange nie an aufzuhören,
höre nie auf anzufangen.
Trainingslager Leben – wie das Schicksal mich trainierte…
Als alles begann...
Ich habe schon als Kind vieles gewusst, ohne zu verstehen, woher dieses Wissen kam. Dinge, die ich spürte, bevor sie geschahen, ereigneten sich dann tatsächlich genau so, wie ich sie wahrgenommen hatte. Lange blieb mir dieses Wissen ein Rätsel. Weiterlesen…
Die Nacht, die alles veränderte
Ich war 18, an einem warmen Sommerabend bei meiner Italienischlehrerin zum Nachtessen eingeladen. Als ich mich um Mitternacht auf den Heimweg machte, wusste ich plötzlich: Es wird etwas passieren. Zwei Stimmen stritten in mir, die eine sagte, das bildest du dir nur ein, die andere, es wird geschehen. Ich hatte keine Angst. Ich lief los.
Auf dem Weg hörte ich Schritte hinter mir. Ich wusste: Jetzt. Wieder diese eine Stimme: Das bildest du dir nur ein. Dann kamen drei Schläge mit einem Beil. Ich wurde niedergeschlagen und bewusstlos.
Ich habe überlebt.
Von diesem Moment an konnte ich nicht mehr wegsehen, nicht vor mir selbst, nicht vor dem Leben, nicht vor jenem inneren Wissen, das mich schon als Kind begleitet hatte, dem ich aber nie ganz vertraut hatte. Ich begann, dem grossen Warum nachzugehen: Warum wusste ich, dass etwas passieren würde? Warum habe ich überlebt? Was will das Leben wirklich von mir?
Der Weg durch die Angst
Zwei Wochen nach dem Überfall stand eine längst geplante Reise an, ein Sprachaufenthalt in Genf, Teil meines Lehrerseminars. Ich hätte davon befreit werden können, niemand hätte erwartet, dass ich nach so einer Erfahrung überhaupt reisefähig bin. Aber ich wusste: Ich muss gehen. Nicht, weil es mir schlecht ging, sondern weil alle um mich herum meinten, es müsse mir schlecht gehen. Ich spürte, dass mein Weg woanders lag, bei mir selbst, bei der Frage, was das Leben mit mir vorhatte.
In Genf betreute ich tagsüber zwei kleine Kinder einer Gastfamilie. Für die Nächte aber hatte diese Familie keinen Platz für mich, also fuhr ich jeden Abend mit dem letzten Bus zur Grossmutter der Familie, durch dunkle Strassen, umgeben von fremden Menschen. Ich achtete jedes Mal darauf, als Letzte auszusteigen. Die Angst war da, jede Nacht aufs Neue. Doch ich wusste, wenn ich das überstehe, wird mir nie wieder etwas Vergleichbares zustossen, irgendwann werde ich wirklich verstehen, wohin mich dieser Weg führen soll, auch wenn ich es damals noch nicht wusste.
Ich habe diesen Monat durchgestanden. Seither kenne ich keine Angst mehr, weil ich gelernt habe, durch die Angst hindurchzugehen, statt vor ihr wegzulaufen.
Die Schwester, von der ich nichts wusste
Jahre später, in einer Weiterbildung zu frühkindlichen Reflexen, zeigte die Kursleiterin, wie sich ein Geburtstrauma auflösen lässt. Dafür brauchte es jemanden, an dem sie es zeigen konnte. Normalerweise stelle ich mich nie zur Verfügung, wenn es darum geht, etwas vorzuzeigen, ich schaue lieber zu und schreibe mit. Doch in diesem Moment wusste ich sofort: Ich bin diese Person.
Ich musste in die Embryostellung liegen. Als die Kursleiterin sagte, ich solle mich abstossen, um geboren zu werden, überkam mich eine Trauer, die ich nicht kannte. Ich weinte und weinte und konnte mich lange nicht lösen, ich wollte gar nicht zur Welt kommen. Denn ich spürte: Da liegt noch jemand, meine Zwillingsschwester.
Erst in diesem Moment erfuhr ich, dass ich eine Zwillingsschwester gehabt hatte. Sie war schon lange vor meiner Geburt im Mutterleib gestorben. Als ich das zu Hause meinen Eltern erzählte, begann meine Mutter sofort zu weinen. Erst sagte sie, sie habe das nicht gewusst. Doch dann erinnerte sie sich. Es war ein Wissen, das tief in ihrem Unbewussten versteckt lag, jetzt aber an die Oberfläche kam. Vieles ergab plötzlich Sinn, etwa, dass ich als Kind ständig mit „jemandem“ sprach, der gar nicht da war, was ihr Sorgen bereitet hatte. Im Winter formte ich Schneebälle, legte sie in einer Reihe auf, wünschte ihnen jeden Abend eine gute Nacht und jeden Morgen einen guten Morgen. Ohne es zu wissen, hatte ich all die Jahre versucht, meine Zwillingsschwester in die Realität zu holen.
Später zeigte mir eine Familienaufstellung: Auch mein Überfall stand mit diesem frühen Verlust in Verbindung. Ich durfte lösen, was ich unbewusst mit mir trug, die Schuld, dass ich lebte und sie nicht.
Diese Trauer war unermesslich gross. Doch heute weiss ich: Ich bin immer mit ihr verbunden. Mein ganzes Wissen kam aus dieser Verbindung mit der geistigen Welt. Dieses Erlebnis führte mich nicht nur dazu, die Ausbildung zum Familien-und Systemstellen zu machen, sondern auch, mich medial weiterzuentwickeln, unter anderem in Ausbildungen in England. Ich weiss: Die geistige Welt ist so real wie die irdische, menschliche Existenz. Genau das hat mich auf meinen ganzen Weg gebracht.
Das Leben lernt man vom Leben
Alles, was ich seither gelernt habe, habe ich nicht aus Büchern oder in der Schule gelernt, sondern im Leben selbst. Astrologie, mediale Fähigkeiten, Kinesiologie, systemische Arbeit, Naturheilkunde: jede Ausbildung, die ich absolviert habe, war eine Antwort auf eine Herausforderung, die mir das Leben zuvor gestellt hatte und die Frage nach dem Warum.
Heute weiss ich: Dieses Leben ist mein eigenes Trainingslager. Ein Training darin, zu fühlen, zu erkennen und zu leben, was meine wahre Vision und Mission ist. Diesen Weg bin ich selbst gegangen, lange bevor ich begann, andere Menschen darauf zu begleiten.
Was ich weitergebe
Ich begleite Menschen durch meine sensitive, klare, präzise Wahrnehmung dabei, sich an ihre wahre innere Reise zu erinnern, an ihren Sinn, ihre Bestimmung, ihre Mission für dieses Leben. So werden sie fähig, ihrem Seelenruf zu folgen, statt dem Ruf der Gesellschaft, ihrer Konditionierungen oder Prägungen.
In meiner Praxis, in meinen Seminaren zu Familien- & Systemstellen und in der Ausbildung dipl. Lebenstrainer*in BSS gebe ich weiter, was mich selbst getragen, gestärkt und geführt hat.
Was du in dir klärst, wird deine Kraft für andere. Gehst du deinen eigenen Heilweg, wirst du fähig, andere auf ihrem Weg zur Heilung zu begleiten und zu stärken.
Wenn du spürst, dass auch für dich ein neues Kapitel beginnen darf, lass uns ins Gespräch kommen. Ich freue mich auf dich!
Meine Stationen
Ausbildung Primarlehrerin
1986-1991
PH, Stadt Luzern
Primarschule, Stadt Luzern
Irène Säli
API Astrologisch-Psychologisches Institut, Adliswil (Huberschule)
Luzern
Lichthuus, Luzern
HPS, Zürich
Arthur Findlay College, England
Trudi Thali
Renée Bonanomi
Ingrid Zingel
Paracelsus-Klinik, Lustmühle SG
Steven Upton
Kaleidoskop Bern
Nelles Institut
Johannes B. Schmidt
NVS, Louis Hutter
Eidg. Prüfungskommission
Nelles Institut
Aura-Soma Practitioner
Aura-Soma-Zentrum Bern